6. Fall

Eine Straßenbaufirma hat mitten in einem Industriegebiet eine Fahrbahnerweiterung vorgenommen. Bei dem Untergrund handelte es sich um Lößboden, auf dem eine Fahrbahnstrecke nur schwerlich aufzubringen ist, da es bei dem vorhandenen Material zu Haftungschwierigkeiten kommt. Um diesem zu entgegen zu wirken, findet bei diesen Bauarbeiten üblicherweise ungelöschter Kalk Verwendung. Dieser wird auf den Untergrund aufgebracht und mit einer Fräse eingearbeitet. Die Firma hatte bereits einige Tage gearbeitet und konnte den Wettervorhersagen entnehmen, dass für den kommenden Tag Regen angesagt war. Der kommende Regen hätte weitere Arbeit für die Firma unmöglich gemacht so dass die Bauarbeiter angewiesen wurden, etwas zügiger zu Werke zu gehen. Ungelöschter Kalk ist ein weißes Pulver, im Grunde fast mehlartig. Schnell brachten die Bauarbeiter eine erhebliche Menge ungelöschten Kalks auf dem Untergrund auf.

Durch die Verzögerung in diesem Schadensfall konnten diese Fenstergummis nicht mehr saniert werden.

Durch den ungelöschten Kalk sind
die Kunststoffteile ermattet. Das Autohaus hat hier mit Essigessenz gearbeitet, welches säurehaltig ist und den Kunststoffteilen "den Rest gegeben".
Angegriffene Kunststoffstossstange.
Nicht wiederherstellbar.


Durch den herannahenden Wetterwechsel rechneten sie nicht mit den starken Windböhen. Innerhalb von Sekunden wurde der ungelöschte Kalk durch die Luft getragen und erzeugte eine riesengroße Staubwolke. Da weit und breit für die Bauarbeiter keine nahliegenden Objekte zu sehen waren, maßen sie diesem Vorgang keine weitere Bedeutung bei. Sie beendeten ihre Arbeit zügig und verließen einige Tage später die Baustelle.


Den Rest des Wagens konnten wir retten. Diese Kunststoffteile der Scheibenwischanlage waren aber verloren. Klicken Sie auf das Bild um die Krater im Detail zu betrachten.

Kurze Zeit darauf meldete sich eine Sachverständigenorganisation bei uns, die dringend einen Lacksachverständigen benötigte, da man es hier offensichtlich mit einer sehr mysteriösen Verunreinigung zu tun hatte. Bei unserem ersten Ortstermin, welchen wir mit unserem Kollegen der Sachverständigenorganisation durchführten, warne bereits von den Geschädigten beauftragte, freie Sachverständige vor Ort um die Schäden zu begutachten. Niemand konnte sich einen "Reim" darauf machen um was für eine Verunreinigung es sich überhaupt handelt. Einige vollführten vor Ort am dreckigen Auto recht unsachgemäße Reinigungsversuche mit im Handel erhältlichen Mitteln, nicht nur ohne Erfolg, sondern auch nicht ohne dabei diverse, tiefe Riefen im Lack zu hinterlassen. Nach eingehenden Untersuchung unsererseits und Gesprächen mit unserer Chemikerin Frau Cramer, stellten wir fest dass es sich um ungelöschten Kalk handelte. Leider jedoch bekam der kleine Tross von Sachverständigen bei den Gesprächen vor Ort mit, um was für eine Verunreinigung es sich handelte. Nun kam was kommen musste. Innerhalb von wenigen Tagen hagelte es Gutachten über Komplettlackierungen, Austausch von Glass- und Gummiteilen - üblich bei dieser Art von Verunreinigungen.

Sämtliche Wischerarme weisen starke Kraterbildungen auf. Wäre man hier frühzeitig an uns heran getreten so wäre dieser Schaden vermeidbar gewesen. Klicken Sie das Bild zur Vergrößerung.

Es war nun klar, um was es sich handelte, aber immer noch nicht wie dieser ungelöschte Kalk auf die Fahrzeuge gelangte. Es kostete uns einige Mühe, doch nach kurzer Zeit fanden wir heraus, wer für dieses Malheure verantwortlich war. Kurzerhand setzen wir uns mit der Versicherung der Straßenbaufirma in Verbindung, für die wir bereits jahrelang erfolgreich tätig waren. Leider sprachen sich auch diese Erkenntnisse wie ein Lauffeuer herum und die ganzen Gutachten über Neulackierungen flatterten auf den Schreibtisch des Sachbearbeiters. Da es sich bei einer solchen Verunreinigung um einen fortlaufenden chemischen Prozess handelt, war in dieser Sache Eile geboten. Leider wurde das Arbeiten, auf Grund der mittlerweile eingeschalteten Rechtsanwälte, nicht unerheblich verzögert. Des weiteren hatten sich ortsansässige Betriebe wie Autohäuser und Lackierereien vollmundig und entgegen der Gutachtenergebnisse des reinen Sachverständigen dazu bereiterklärt, Reinigungsversuche an diversen Fahrzeugen vorzunehmen. Davon haben wir selbstverständlich auf grund der uns zur Verfügung stehenden Informationen dringend abgeraten. Ein Autohaus behauptete sogar frecherweise über die gleichen Reinigungsmethoden wie wir zu verfügen. Doch noch bevor wir rechtlich gegen diese Behauptung vorgehen konnten, stellte es sich heraus, dass man schlichtweg sämtliche Lackoberflächen angeschliffen hat um sie danach künstlich wieder hoch zu polieren. Dies führte selbstverständlich zu starkem Lackabrieb und stellte wie allgemein bekannt. selbstverständlich keine Reinigungsform dar. Unabhängig von den dadurch verursachten Schäden, stellt es die eigentliche Problemsituation nicht einmal ab. Der chemische Prozess ist nicht unterbrochen und kann ungehindert seine zerstörerische Wirkung fortsetzen. Nachdem wir diversen Rechtsanwälten - teilweise im persönlichen Gespräch, teilweise durch den fähigen Sachbearbeiter der Versicherung - die fachlichen Informationen haben zukommen lassen, stimmten die Geschädigten mit wehementer Skepsis und stark verunsichert einer Sanierung durch uns zu. Wem sollte man glauben ? Dem hiesigen Lackierer, dem Autohaus der Vertrauens, dem Sachverständigen mit der entsprechenden Fachkompetenz, dem Rechtsanwalt ? Vor vielen Jahren befassten wir uns erstmals mit einer sehr verbreiteten Verunreinigung von ungelöschtem Kalk.

Hier sieht man schonungslos
wie ungelöschter Kalk
Oberflächen rigoros zerstört.

Haben Sie jemals so eine Kraterbildung in einer Oberfläche gesehen ?


Die Folgen einer falschen Sanierung. Zum Vergrößern bitte klicken.

Bei der Verunreinigung handelt es sich um eine höchst aggressive Emission, die im trockenen Zustand und nur mit der richtigen Handhabung vielleicht noch relativ ungefährlich ist. Aber in Verbindung mit Wasser - und hier ist schon Luftfeuchtigkeit ausreichend - mutiert diese Beaufschlagung zu einer der ätzensten Beaufschlagungen. die man sich vorstellen kann. Nur Salzsäure und Salpetersäure weisen ein höheres Potential auf, um Oberflächen zu beschädigen. Langfristige Studien, u.a. vom Allianz-Zentrum für Technik hatten bereits vor Jahren ergeben, dass einmal mit dieser Beaufschlagung in Verbindung gekommen, kein Kraut mehr gewachsen ist. Nichts. Kein Schleifen und keines der im Handel erhältlichen Mittel konnte diese chemische Reaktion stoppen und führte bei Kfz und bei allen anderen Oberflächen am Auto zur vollständigen Zerstörung durch Zersetzung.

Diese eloxierten Zierleisten sind durch die aggressive Beaufschlagung zerstört. Zum Vergrößern bitte klicken.

Diverse Fahrzeughersteller und Lackzulieferer der Industrie hatten sich jahrelang vergeblich um Abhilfe bemüht. Nach vielen Jahren der Forschung und Entwicklung - und Millionen von Entwicklungskosten ähnlich wie bei unserem bekannten Flugrostentferner (siehe dazu auch Flugrostentferner) - nur finanzierbar in Zusammenarbeit mit nahmhaften Universitäten, gelang es uns ein einzigartiges Verfahren zu entwickeln welches erneut die Fachwelt aufhorchen lies. Trotz dieser Ergebnisse dauerte es zwei weitere Jahre um eine Herstellerfreigabe für alle am deutschen Markt tätigen Autohersteller zu bekommen. So können wir heute sagen: Wir verfügen über die einzig sachgerechte und fachlich anerkannte Reinigungsform, die in der Lage ist, diese Verunreinigung rückstandslos zu entfernen und den chemischen Prozess durch eine Neutralisation vollständig zu stoppen. Und nun, nahezu 15 Jahre später sind wir immer noch das einzig fachlich anerkannte Reinigungsinstitut in diesem Spezialbereich. Niemand kann in Deutschland behaupten, dass er in der Lage sei, eine ungelöschte Kalkverunreinigung nachhaltig zu stoppen und das verschmutze Fahrzeug rückstandslos in Ordnung zu bringen. Kleiner Nachteil: Kalziumoxid (ungelöschter Kalk) wird in Verbindung mit Wasser in einer exothermen Reaktion zu Kalziumhydroxid. D.h. selbst unser einzigartiges Mittel ist leider nur eine sehr begrenzte Zeit in der Lage hier Abhilfe zu schaffen. Das ist selbstverständlich nicht mißzuverstehen. Verbleibt die Verunreinigung zu lange auf dem Fahrzeug so sind die entstandenen Schäden auch nicht mehr durch unsere Sanierungsmaßnahme zu beseitigen. Werden wir jedoch früh genug hinzugezogen, so sind wir in der Lage die chemische Reaktion und daraus resultierende mögliche Schäden zu stoppen und vergeben daher eine einzigartige, 30jährige Garantie. Früher war diese Garantie unbegrenzt, aber leider verbot uns der deutsche Gesetzgeber (ging dazumal durch die gesamte Presse) wie auch der Firma Zippo, eine lebenslängliche Garantie zu übernehmen.

Chromteile lassen sich auf herkömmliche Art kurzzeitig zum Glänzen bringen. Wenn man aber nicht unser Verfahren zur Anwendung bringt laufen sie in kürzester Zeit wieder an. Zum Vergrößern der Fotos bitte auf die Bilder klicken.


"Ein Bild des Jammerns"
"Ein Bild des Jammerns"



Zurück zu unserem Schadensfall.
Trotz der Verzögerung waren wir in der Lage eine Vielzahl der betroffenen KFZ wieder zu retten und lediglich ein paar eloxierte Zierleisten der Fabrikats "Daimler Benz" mussten getauscht werden. Schnell zogen diverse Sachverständige ihr Gutachten zurück als sie von unserem Reinigungsverfahren gehört hatten. Keine Kunst, denn sie waren inhaltlich alle falsch. Es war nicht nur ein wissenschaftlicher Fakt den wir durch unsere Forschung bewiesen haben, sondern wir haben ja vor Ort bei einer Vielzahl von Fahrzeugen auch den Beweis in der praktischen Umsetzung angetreten. So konnten wir die Sache erfolgreich und zur Zufriedenheit aller Beteiligten kostengünstig erledigen. Dennoch hatte die ganze Aktion einen kleinen Wehrmutstropfen. Den Leuten, die voreilig bei ihrem Autohaus - unter Vortäuschung von falschen Tatsachen - bei der Reinigung mit Schleifmittel über sich ergehen ließen, konnte leider nicht mehr geholfen werden. Ihnen blieben nur noch die Regressansprüche gegenüber dem Autohaus.

Solche glänzenden Ergebnisse erwarteten die Geschädigten nach erfolgreicher Sanierung des Fahrzeugs. Zum Vergrößern der Fotos bitte auf die Bilder klicken.

Unser Sachverständiger bei der Arbeit. Das Fahrzeug scheint wie neulackiert und die Oberflächen sind veredelt und konserviert.
Stolz können wir sagen dass wir bundesweit durch HighEnd
Equipment die einzigen sind, die gerichtsverbindlich feststellen können ob ein Fzg. mit der Verunreinigung kontaminiert ist, im Anschluss eine fachgerechte Neutralisation und Sanierung vornehmen können und auch im Nachhinein die Ordnungsgemäße Arbeit auch gerichtsverbindlich dokumentieren können.

Das schafft Vertrauen und
Sicherheit für alle Betroffenen.